Was Sie schon immer über Hüften wissen wollten….

Wenn der Hüftschwung das Bein zum Gehen bewegt und eher ein Humpeln dabei herauskommt, wenn jeder Gang Schmerzen bereitet, vor allem wenn`s bergab oder treppab geht, dann dürfte eines klar sein: Ein Röntgenblick auf die Hüften könnte nicht schaden. Computertomographie oder Kernspin bestätigen meist den ersten Befund: Die „Bereifung“ ist runter, d. h. der Knorpel ist mehr oder weniger weg, der Hüftkopf reibt direkt in der Hüftpfanne. Autsch! Das muss ja weh tun. Wenn dann noch so genannte Geröllzysten hinzukommen, d. h. zackige Ausbuchtungen, die sich gern ineinander verhaken, dann ist es höchste Zeit – für eine Hüft-OP. So war es jedenfalls bei mir. Und ich kann allen Lesern versichern: Ich habe wirklich alles ausprobiert, um das zu vermeiden. Meine Anwendungspalette, die ich sukzessive auch hier beschreiben werde, reicht von A wie Alexandertechnik über M wie Mishu-Stuhl und R wie Rolfing bis Z wie Zen-Meditation. Wie? Noch nie gehört? Umso besser, dann sind Sie ja vielleicht neugierig auf meinen Titanhüften-Blog.

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2 Antworten zu Was Sie schon immer über Hüften wissen wollten….

  1. spod hans-joachim schreibt:

    vor ziemlich genau einem jahr bekam ich -inzw. 73 J. – rechts eine neue Hüfte, Kurzschaft, keine einzememtierung, Reha, krankengymnastik, starke schmerzmittel (Tilidin, Katadolon). Ich wünschte, ich hätte meine OP so lang wie irgend möglich hinausgeschoben od. vermieden. starke schmerzenbeim gehen nach 10 minut., 3 Tage nachaufenthalt im KH mit punktieren, sintigraphie, MRT u. was es sonst noch gibt. Inzw. beim Schmerztherapeuten u. der schcikt mich zum Orthop., der zum Neurochir., Nun mag ich nicht mehr. Ich bin so oft operiert worden, ich kann nicht mehr: 3x am offenen Herzen, 1x wirbelsäule, beide Schultern und sonst. kleinere Eingriffe, ca.14 Herzkatheter, lädierten nervus fermonalis. Ich hab mir vorgenommen keinen mehr an mir rumschneiden zu lassen, bis mich wieder einer überzeugt, daß es die einzige Lösung ist. Ich habe fast 25 jahre golf gespielt, kein Kaffegolf, sondern turniergolf sen.bis 2.bundesliga, hunde abgerichtet über stock, stein und stacheldraht, war tag und wenn es sein mußte auch nachts zur Jagd. Jetzt freue ich mich über jeden tag an dem mein haxen einigermaßen mitmacht. So habe ich mir das altwerden nicht vorgestellt.
    Schön, wenn wenigstens einer bis jetzt mein gejammer ausgehalten hat. und, falls betroffen , sehr vorsichtig ist bei op-indikationen. ein alter, und ich nehme an erfahrener Neurochir. fragte mich neulich“ welchem jungen operationsgeilen Chirugen sind sie den in die Hände gefallen?

    Hannes

    • heidirauch schreibt:

      Lieber Hannes,
      oh je, das klingt ja gar nicht gut. Wo sind Sie denn operiert worden, von wem und warum?
      Ich würde auf jeden Fall erst einmal abwarten. Schmerzen nach der OP sind oft Umstellungsschmerzen der Muskeln, Faszien etc., weil der Körper sich jahrelang Schonhaltungen angewöhnt hat. Auch angeblich verkürzte Beine nach einer OP „verlängern“ sich wieder nach guter Physiotherapie, Übungen etc.
      Lassen Sie doch einmal eine Ganganalyse in einer guten Physiotherapie-Praxis machen, wie ich in Traunreut bei Traunmed. Da kommen oft ganz erstaunliche Dinge heraus. Die meisten Orthopäden sehen immer nur punktuell ihr Fachgebiet. Man muss den Körper viel ganzheitlicher anschauen.
      Mit ganz herzlichen Gute Besserungswünschen von
      Heidi Rauch

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