B wie Bergsteigen, Bewegung an Fitnessgeräten an der Adria – und Buchtipps

Am Wochenende waren wir zu einer Hochzeit eingeladen – mit Feier auf einer Alm, die auf knapp 1.100 Metern über dem Kurort Bayrischzell liegt (www.almbad.de). Alle Gäste kamen in Tracht – und mussten in festem Schuhwerk einen steilen 25 Minuten-Anstieg bewältigen. Uff, da habe ich doch mal wieder die Grenzen meiner Kondition gemerkt. Die Hüften haben prima mitgemacht, aber das Gespräch mit meinem Geh-Nachbarn verlief dann doch etwas atemlos… Oben angekommen reichte mir gleich ein netter Mensch einen Apfelsaft. Ich muss wirklich k. o. ausgesehen haben…

Da mache ich jeden Morgen Gymnastik, habe auch schon zwei 18-Loch-Golfturniere in diesem Spät-Frühling gespielt – und dann das! Ich bin wohl doch eine Flachlandtirolerin. Aber allen Hüftpatienten sei gesagt: Bergsteigen mit TEP geht wunderbar! Siehe auch die Erfahrungsberichte in unserem Buch „Mut zur neuen Hüfte!“, etwa von Hubert, Roland oder Sieglinde und Filomena. Bergab sollten dann auf jeden Fall Stöcke zum Abstützen genommen werden. Mir wurde der mitternächtliche Abstieg mit Stirnlampe erspart. Ich durfte mit Schwangeren und Kleinkindern per Shuttlebus runterfahren. Aber da ich vorher mit meinem lieben Mann als Erste auf der Tanzfläche war und ordentlich zum Oldies-Discosound die Hüften geschwungen habe, plagte mich kein schlechtes Gewissen.

Um das schlechte Fitness-Gewissen der Italiener zu beruhigen, die traditionell eher der passeggiata, dem lockeren Flanieren zugeneigt sind (es sei denn sie erklimmen im quietschbunten Hauteng-Dress per Rennrad die marchegianischen Hügel), hat man bei uns an der Adria doch tatsächlich Fitnessgeräte am Strand aufgestellt. Wir probierten sie über Ostern aus – siehe Foto – und kamen zu dem Schluss, dass sie deutschen TÜV-Prüfern sicher nicht standhalten würden. Immerhin heißen sie hübsch Hercules!

Hercules-Gerät sorgt für Heidis Fitness am Adria-Strand.

Hercules-Gerät sorgt für Heidis Fitness am Adria-Strand.

Eine Hercules-Aufgabe liegt auch vor uns: Wir haben den Titelschutz für „Mut zum neuen Knie!“ erworben und wollen dieses Nachfolge-Buch bis Weihnachten auf den Markt bringen. Gerade habe ich mein erstes Knie-Patienten-Interview geführt. Fazit: Auch die kniegeschädigten Menschen warten offensichtlich viel zu lange mit der OP, ähnlich wie die Hüftpatienten.

Gerade ist in Österreich ein Buch zum Thema erschienen: „Mein Knie – endlich wieder schmerzfrei“ von Doz. Dr. Patrick Weninger (Maudrich Verlag). Der Autor, der auch eine Website betreibt, konzentriert sich dabei jedoch auf Meniskus, Kreuzband und Knorpel. Zum Schluss empfiehlt er eine Arthroskopie. Eine Knie-TEP (z. B. ein so genannter Doppelschlitten) kommt bei ihm nicht vor. Die Erfahrungen damit werden dann also erst in unserem Buch nachzulesen sein. Die gerade von mir interviewte Patientin jedenfalls hat die Erfahrung gemacht, dass sie sich die Arthroskopie komplett hätte ersparen können. Ihr wäre mit einem Buch wie „Mut zum neuen Knie!“ sehr geholfen gewesen. Denn mit ihrer TEP kann sie endlich wieder schmerzfrei gehen, stehen und schlafen. Ja, das können wir Hüft-TEPler nur bestätigen!

 

 

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