Body Mass-Index, Knochendichtemessung – und SkiReha am Tegernsee

Kennen Sie Ihren Body Mass-Index, kurz BMI genannt? Ich kannte ihn bisher nicht. Mein lieber Mitautor Peter Herrchen, seines Zeichens pfiffiger IT-ler, hat das natürlich gleich online ausrechnen können. Also: Ich habe 21 – und bin damit nicht in der Osteoporose-Risikogruppe. Tatsächlich sind nämlich Frauen in den Wechseljahren (das bin ich), die einen BMI von 16/17 haben, am meisten gefährdet. Das habe ich heute bei der Knochendichtemessung erfahren. Das sind somit ganz zierliche, schmale Frauen.

Heidi Rauch und Peter Herrchen am Tegernsee beim abschließenden Autoren-Treffen zu "Mut zum neuen Knie!".

Heidi Rauch und Peter Herrchen am Tegernsee beim abschließenden Autoren-Treffen zu „Mut zum neuen Knie!“.

Aufmerksame Leser meines Blogs bzw. unseres Buchs „Mut zur neuen Hüfte!“ werden wissen, dass ich die Diagnose meiner beiden kaputten Hüften just meiner ersten Knochendichtemessung am 21. Juni 2010 zu verdanken habe. Die Hüftknochen mussten nun, dreieinhalb Jahre später, ja nicht mehr vermessen werden. Die sind ja durch Titan ersetzt. Aber die Lendenwirbelsäule wurde gecheckt. Und siehe da: -0,4 damals und -0,4 heute. Also: keine Gefährdung. Die beginnt erst bei -1,0 bis -2,5.

Die nächste Messung sollte dann erst wieder in fünf Jahren erfolgen. Die meisten Frauen versäumen leider die rechtzeitige Untersuchung, wie ich bei zwei meiner Bridge-Partnerinnen, beide sehr kleine und zarte Frauen, mitbekommen habe. Wirbelsäulenbrüche und Handgelenksfrakturen waren die Folge! Fälle von Osteoporose in der Familie sind übrigens auch Warnhinweise.

Und wieder einmal bin ich bei meiner Lieblingsthese: Bewegung schützt vor vielem, auch vor Knochenschwund. Tatsächlich regen die Kräfte, die bei körperlicher Aktivität auf die Knochen wirken, die knochenaufbauenden Zellen an, neue Knochensubstanz zu bilden – weiß auch Wikipedia. Zur Zeit heißt mein Bewegungsprogramm: drei bis vier Mal pro Woche ca. 20 Minuten Ergometer-Training – und dabei so interessante Morgen-TV-Dokumentationen wie über Sibirien oder Berlins Havellandschaft schauen (auf Phoenix!); wenn es die Witterung erlaubt, 9 Löcher Golf mit Tragebag auf Wintergrüns spielen; wenn es die Straßenverhältnisse erlauben, mit dem Fahrrad ins Büro fahren – und feststellen, dass über den nicht vorhandenen Winter die Gangschaltung wohl „eingerostet“ ist.

Ende des Monats geht es auch wieder für drei Tage auf die Skipisten. Apropos: Ich möchte alle Interessenten an dieser Stelle auf ein tolles SkiReha-Angebot am Tegernsee aufmerksam machen. Vom 15. bis 21. März gibt es hier ein einmaliges Angebot, für alle Hüft- oder Knie-TEP-Träger, die sich noch nicht ganz sicher auf den Pisten und in den Loipen fühlen.  Ein Expertenteam aus Ärzten, Physiotherapeuten und speziell geschulten Skilehrern betreut die kleine Gruppe, die im leichten Skigebiet Spitzingsee fährt bzw. im Langlaufzentrum Kreuth, unweit des Tegernsees.

Ideengeber ist der leitende Verbandsarzt Ski Alpin des DSV (Deutscher Skiverband), Dr. med. Hubert Hörterer, der die Patienten einem ersten Check-up unterzieht. Zum Programm gehört eine theoretische Schulung zum Thema Schonskilauf ebenso wie Fitnesstraining in der Vitalwelt Schliersee.  Das 7-Tages-Paket „Zurück zum Sport – SkiReha“ kostet ab 799 Euro pro Person zuzüglich Übernachtung und Verpflegung. Es kann ab sofort gebucht werden über den Tourismusverband Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V., Tel. 08022/9273890 oder unter www.tegernsee-schliersee.de.

Zum Schluss noch ein Hinweis auf unser neues Buch: „Mut zum neuen Knie!“ wird aller Voraussicht nach am 3. Februar gedruckt vorliegen – und kann schon über unseren Online-Shop vorbestellt werden. Die letzten Kapitel werden gerade fertig: über Rolfing und gelenkfreundliche Ernährung! Mehr zu diesem Thema gibt es demnächst auch an dieser Stelle.

 

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2 Antworten zu Body Mass-Index, Knochendichtemessung – und SkiReha am Tegernsee

  1. Birgit Ferber-Busse schreibt:

    Hallo Heidi das Angebot ber gelenkschonendes Skifahren bietet auch die Garmischer Klinik an. Eine meiner Patientinnen nimmt dran teil, sofern es Schnee gibt und ihr Knie es zulsst. Lg Birgit derzeit in Unterfhring

    Von meinem iPhone gesendet

    • heidirauch schreibt:

      Liebe Birgit,
      ja, das Programm von der endogap kennen wir. Das vom Tegernsee ist ganz neu. Deshalb wollten wir darauf hinweisen – und auch, weil ich zwei Tage lang mit dabei sein werde.
      Schöne Grüße von der Heidi

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