Skisaison beendet – Frühlingsgolf beginnt

Letzte Woche habe ich meine Skier endgültig im Skisack auf den Dachboden gestellt bzw. mein lieber Mann hat dies getan. Ich „musste“ tatsächlich noch einen Tag im Frühlingssulz Ski fahren – als Demo für Hüft-TEP- und Knie-TEP-Patienten quasi. Auf Einladung des Tourismusverbandes Alpenregion Tegernsee Schliersee habe ich zusammen mit TV-Journalist Michael Pause vor einigen Journalisten und Fachleuten unsere beiden Mutmach-Ratgeber vorgestellt: Ich habe meine Hüft-Geschichte erzählt, die hier in diesem Blog ebenso nachzulesen ist wie im Buch „Mut zur neuen Hüfte!“; Michael Pause hat seine Knie-Geschichte erzählt, die er selbst auch mit einer gehörigen Portion Humor im Buch „Mut zum neuen Knie!“ schildert.

Autorin Heidi Rauch und TV-Journalist Michael Pause mitsamt Mutmach-Ratgeber-Büchern am Schliersee

Autorin Heidi Rauch und TV-Journalist Michael Pause mitsamt Mutmach-Ratgeber-Büchern am Schliersee

Zunächst gab es einen Trainings-Nachmittag unter Anleitung von medius, der medizinischen Fitness in der wunderschön direkt am Schliersee gelegenen Vitalwelt Schliersee, u. a. mit der so genannten Black Roll und „Wackelbrettern“ (alias Monostep) der Firma Valife. Am nächsten Morgen ging es gemeinsam mit Skilehrer Albert Meier auf die Piste im Skigebiet Spitzingsee, genau auf den 1.500 Meter hohen Stümpfling. Albert war einstmals zusammen mit Markus Wasmeier in der Deutschen Ski-Nationalmannschaft und hat nun eine SkiReha-Zusatzausbildung absolviert. Unter der fachkundigen Ägide von Dr. med Hubert Hörterer, Facharzt für Orthopädie/Sportmedizin und Leitender Verbandsarzt des Deutschen Skiverbandes, soll dieses SkiReha-Programm im nächsten Jahr offiziell angeboten werden – als Wochen-Angebot in einer Gruppe oder auch für Individual-Touristen.

Heidi, Tim von Valife mit vor neun Monaten operiertem Knie, Michael Pause und Skilehrer Albert Meier (v. l. n. r.)

Heidi, Tim von Valife mit vor neun Monaten operiertem Knie, Michael Pause und Skilehrer Albert Meier (v. l. n. r.)

Wir jedenfalls hatten viel Spaß mit Albert: Einfühlsam zeigte er uns, wie auch ängstlichere Naturen spielerisch wieder an die Piste gewöhnt werden. Dabei gibt es u. a. Übungen aus der Lifekinetik, die auch Felix Neureuther anwendet, etwa um sein „nicht-dominantes Auge“ zu trainieren. Wer also je nach einer Hüft- oder Knie-OP Bedenken haben sollte, nach ca. drei Monaten wieder Ski Alpin zu fahren, der wende sich vertrauensvoll an Gesundheitsexpertin Susanne Kundmüller von der Alpenregion Tegernsee Schliersee (s.kundmueller@tegernsee.com). Evtl. wird im Sommer auch ein GolfReha-Programm angeboten.

Nun aber ist Schluss mit Schnee – die Fairways rufen. Der Frühling ist auch kalendarisch da – und die Golfsaison hat mit Macht begonnen. Der milde Winter hat uns im Golfclub München Eichenried schon früher als gedacht wieder Sommergrüns beschert. Einer der Ersten, die ich auf dem Golfplatz wieder getroffen habe ist unser „Doppel-Hüft-Tep-Oldie“ Alfred Ploch. Am 7. 2. 1990 hat er rechts seine erste Hüft-Tep bekommen, wie auf den Seiten 154 ff in unserem Buch „Mut zur neuen Hüfte!“ nachzulesen ist. Nun hat die letzte regelmäßige Nachuntersuchung ergeben, dass sich das Keramik-Inlay nach 24 Jahren abgenutzt hat. Er hat keinerlei Schmerzen, aber eine Revisions-OP, bei der nur der Kopf ausgetauscht wird, wurde ihm angeraten. Er lässt auch diese wieder in der endogap in Garmisch-Partenkirchen machen und geht zur anschließenden Reha in die St. Hubertus-Klinik in Bad Wiessee am Tegernsee.

Doppel-Hüft-Tep-Träger Alfred Ploch auf Bahn B 9 des Golfclubs München Eichenried

Doppel-Hüft-Tep-Träger Alfred Ploch auf Bahn B 9 des Golfclubs München Eichenried

 

Vorgeschlagener Termin: Juni diesen Jahres. Da haben sie aber nicht mit dem fast täglich Golf spielenden 68-Jährigen gerechnet: Nein, hat er gesagt, dass muss bis zur golffreien Zeit im November warten. Ich kann ihn gut verstehen – und habe ihm versprochen, dass ich ihn dann auf jeden Fall in der Reha besuchen werde. Bis dahin werden wir aber sicher noch einige Golfrunden spielen!

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Eine Antwort zu Skisaison beendet – Frühlingsgolf beginnt

  1. Bettina Beinker schreibt:

    Liebe Heidi Rauch und lieber Peter Herrchen, dank Eures Buches Mut zur neuen Hüfte bin ich nach der Diagnose Athrose und Displasie rechts, Zustand der Hüfte wie bei einer 80jährigen, in einigen Wochen wieder zu einer 50jährigen mutiert und habe jetzt, ein Jahr nach meiner OP alle Pistenfarben wieder absolvieren können, selbst besser als vorher! Muskeltraining ist die Devise! Sicher auch vor der OP, um danach so schnell wie möglich wieder auf die Beine zu kommen. Nach der OP hat mir die Neurac Therapie mit redcords enorm geholfen! Keine Angst vor der OP, Schmerzen gibts nur vorher! Liebe Grüsse aus Holland, Bettina Beinker

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