Neujahrsgrüße an alle Titanhüften

Liebe Leserinnen und Leser, ich hoffe Sie sind gut ins neue Jahr – nein, nicht gerutscht, sondern forsch geschritten! Wenn Sie Ihre Hüft-OP noch vor sich haben, dann meint „forsch“ den mutigen Schritt hin zu neuer Lebensqualität nach dem Eingriff. Sollten Sie Ihre Hüft-OP wie ich schon hinter sich haben, bedeutet „forsch“ zuversichtlich und bewegungsfreudig ins Jahr 2015 starten. Ich tue das gerade in unserem Zweitdomizil in Italien – entweder bei zügigen Spaziergängen am Meer oder bei meinem hier obligatorischen Morgen-Walk den steilen Hang 800 Meter rauf und wieder runter.

Silvester2014 am Adriastrand von Cupra Marittima: Gischt wie an der Nordsee!

Silvester 2014 am Adria-Strand von Cupra Marittima: Gischt wie an der Nordsee!

Über Weihnachten waren wir in meiner Heimatstadt Berlin, wo ich u. a. eine nette und engagierte Leserin unseres Buchs „Mut zur neuen Hüfte!“ getroffen habe. Ulrike S. hatte mir und Peter Herrchen gemailt, dass unser Buch ihr sehr geholfen hat, die erste kaputte Hüfte endlich durch eine künstliche ersetzen zu lassen und dass sie nun voller Tatendrang der zweiten OP am 5. Januar 2015 (gutes Datum!) entgegensieht. Toi, toi, toi, liebe Frau S.!

Als ich in einem Café in Prenzlauer Berg ihre Leidensgeschichte von Anfang an gehört habe, mochte ich es gar nicht glauben, wie lange man sich quälen kann. 10 Jahre lang, ja tatsächlich 10 (!), hatte sie schon die Diagnose der fortgeschrittenen Hüft-Arthrose und wollte die Hüft-TEP doch noch so lange wie möglich hinauszögern. Klar, sie war damals erst Anfang 40 und die Ärzte ermunterten sie nicht gerade. Aber heute sagt sie: Wenn unser im September 2012 erschienenes Buch früher auf dem Markt gewesen wäre, hätte sie sich wohl doch schon einige Zeit eher getraut. Die Aufbauarbeit hinterher ist eben umso schwieriger je mehr man vorher durch Schmerzen, Tabletten und Schonhaltungen den ganzen Körper aus der Balance bringt und schädigt.

Übrigens waren mein Mann und ich im Dezember auch schon einen halben Tag auf der Skipiste und freuen uns jetzt sehr auf die Skisaison. Der Start auf dem Gletscher war nur das halbe Vergnügen. Nun liegt ja überall genug Schnee in den Alpen. Passend dazu ist in der Apotheken Umschau auch ein Artikel über „Schonende Schwünge“ erschienen. Zitiert wird darin Professor Thomas Horstmann, Chefarzt für Orthopädie in der Medical Park-Rehaklinik in Bad Wiessee. Dort waren ja auch Peter Herrchen und ich in der Reha. „Angst ist nach der Operation oft das größte Problem.“, sagt Horstmann, der mit Skilehrern des Deutschen Skiverbands (DSV) zusammenarbeitet, um Interessierte postoperativ wieder an den Wintersport heranzuführen. Die Patienten lernen in speziellen Kursen eine gelenkschonende Kurventechnik, das weiche Bremsen und das Abfedern von Wellen und Buckeln.

Peter Herrchen und Heidi Rauch beim traditionellen Vorweihnachts-Autorentreffen mit Ehepartnern

Peter Herrchen und Heidi Rauch beim traditionellen Vorweihnachts-Autorentreffen am Tegernsee mit Ehepartnern

Egal wo Sie sind, ob im Schnee oder am Meer, auf dem Land oder in der Stadt: Bewegung ist nicht nur gut für die über die Feiertage angefutterten Pfunde, sondern schüttet auch das Glückshormon Serotonin aus. Dieser Botenstoff signalisiert dem Gehirn u. a. auch, weniger Appetit zu entwickeln. Der perfekte Schlankmacher-Helfer also! In diesem Sinne: Seien Sie glücklich und bewegungsfreudig im Jahr 2015!

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