A wie ABC-Pflaster, Achtsamkeit, Aufklärungsfilm – und Astronauten-Helm

Ein neues Jahr – und ich fange wieder mit dem ABC an. Grund: Heute früh habe ich mich im unteren Rücken verrissen – und das bei einer ganz banalen Bewegung, die ich einfach nicht achtsam ausgeführt habe. Ein Stuhl sollte von A nach B getragen werden – und zack verspannte sich ein Muskelstrang im Lendenwirbelbereich. Gegenmaßnahmen: auf den Boden legen, Beckenuhr und andere Lockerungsübungen, lockeres Schwingen auf dem Bellicon-Trampolin, heißes Entspannungsbad, Ibuprofen-Schmerztablette, ABC-Wärme-Pflaster. Die Lehre: Sei nicht immer so zackig, Heidi! Achtsamkeit ist angesagt. Man wird ja schließlich nicht jünger….

Dabei trainiere ich seit Anfang des Jahres sogar wieder im Fitness-Studio bzw. ich lasse mich einweisen in die verschiedensten Segnungen, die diese Motivationshäuser zu bieten haben. Trainerin Manuela zeigte mir Übungen an Geräten, die ich zuletzt 2011 bei meinen beiden Reha-Aufenthalten mit frischen Titanhüften bedient hatte. Kein Vergleich zu heute: Sollte es damals nur um leichtes Aufbautraining gehen, wird man nun als Gesunder völlig anders gezwiebelt. Die Folge: Muskelkater. Wow, und das, obwohl ich jeden Morgen 15 Minuten Gymnastik mache, regelmäßig auf dem Ergometer trainiere etc. Es ist aber einfach etwas anderes, wenn man sich vor einer Personal Trainerin anstrengt, von dieser korrigiert wird – und es einfach so gut wie möglich machen will.

Ich befinde mich da übrigens in prominenter Gesellschaft: In der letzten NDR-Talkshow hat Moderatorin Barbara Schöneberger im Gespräch mit Model Lena Gercke zugegeben, dass sie sich nun auch mal um ihre Fitness kümmert und eine Personal Trainerin engagiert hat. Die Übungen, die beide Frauen dann auf dem Studio-Boden vorturnten, sahen gar nicht so schlecht aus!

Ausdauer, Kraft, Koordination: SensoProTrainer

Alles auf einmal – Ausdauer, Kraft, Koordination, Schnelligkeit: SensoProTrainer

Kein Vergleich allerdings zum besonders kniffligen SensoPro! Man steht auf zwei gespannten „Wackelbändern“, kämpft um die Balance und soll mit den Armen noch an Bändern ziehen.

Da wird der Hüftbeuger gedehnt: Übungen auf dem Five-Hip-Mover.

Alles einzeln – da wird der Hüftbeuger gedehnt:  Hip-Mover aus dem Five-Programm.

Besonders edel: Five-Geräte. Sie sind aus Holz und Leder und erinnern nur entfernt an die gute alte Sprossenwand. Dahinter verbirgt sich ein neuartiges Rücken- und Gelenkkonzept aus der Schweiz, das ursprünglich nur fünf Geräte umfasste – daher der Name Five-Konzept. Inzwischen sind es 14, und man trainiert mit ihnen alle Körperpartien. Für uns Hüft-Patienten besonders interessant: Hip Mover. Er verspricht aktives Muskellängentraining für die vorderen Muskelketten mit Schwerpunkt auf der hüftbeugenden Muskulatur, verbessert die Hüftstreckung und entlastet das Hüftgelenk. Auch hier gilt: achtsam dehnen, atmen nicht vergessen! An dieser Stelle bald mehr dazu. Ich bin ja erst am Anfang – bzw. habe wg. der Verspannung gerade Zwangspause.

Aufmerksam machen möchte ich meine Leser an dieser Stelle auf meinen gerade veröffentlichten Beitrag auf unserer Buch-Homepage zu „Mut zur neuen Hüfte!“ und „Mut zum neuen Knie!“: Der Aufklärungsfilm von Prof. Dr. Christian Hendrich informiert wirklich umfassend-vorbildlich und dazu ästhetisch (ohne Blutgemetzel auf dem OP-Tisch) über alle Fragen rund um die Hüft-OP. Besonders interessant, wie in der Klinik des Operateurs, dem Orthopädischen Krankenhaus Schloss Werneck in Nordbayern, gegen die gefürchteten Krankenhauskeime und die Infektionsgefahr vorgegangen wird: u. a. mit Astronauten-Helmen bei der OP, die auch die Atemluft des Chirurgen filtern. Und schließlich noch eine Empfehlung für ein Buch aus der Feder des Professors, bei dem zufälligerweise der Sohn meines Operateurs, Dr. Stefan Radke, seine Ausbildung genossen hat: Achtung OP – Was Sie Ihren Orthopäden fragen sollten…“

Spezielle Infektionsschutzhelme - "Astronauten-Helme" - filtern sogar die Atemluft der Chirurgen bei der OP.

Spezielle Infektionsschutzhelme – „Astronauten-Helme“ – filtern sogar die Atemluft der Chirurgen bei der OP.

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