Mal ein paar Knie-Knorpel-Informationen – und TEPFIT-Treffen im November in Erding

Meine Beiträge an dieser Stelle werden immer rarer, ich weiß. Der Grund: Ich lebe wieder ganz „normal“, d. h. über meine Hüft-TEPs gibt es eigentlich nichts zu berichten. Ich freue mich an der schmerzfreien Bewegung und tue mit Gymnastik, Walken, Radfahren und Golf alles, damit es so bleibt. Ebenso freue ich mich, wenn ich von unseren Patienten aus den beiden Mutmach-Ratgebern „Mut zur neuen Hüfte!“ und „Mut zum neuen Knie!“ positive Rückmeldungen bekomme. So etwa von Andreas Meilhammer, der zur Entstehungszeit des Knie-Buchs gerade frisch operiert war und noch mit seiner Reha-Phase haderte. Heute, über zwei Jahre später, schreibt er mir: „Nein Golf spiele ich immer noch nicht, aber Snowboarden klappt super. Überhaupt muss man sagen, dass ich kaum Schwierigkeiten mit dem Knie habe, ein bisschen Wetterfühligkeit und manchmal muskuläre Probleme, aber das sind alles tatsächlich Kleinigkeiten.“

Reha-Programm mit Blackroll. Das Knie von Andreas hält inzwischen auch das Snowboarden wieder aus!

Reha-Programm mit Blackroll. Das Knie von Andreas hält inzwischen auch das Snowboarden wieder aus!

Beim Knorpelaufbau im Kniebereich tut sich übrigens auch medizinisch deutlich mehr als für die Hüfte. So stellte die Apotheken Umschau im April drei Verfahren des Knorpelaufbaus im Knie vor, mit denen Ärzte derzeit versuchen, Knorpeldefekte ohne künstliches Gelenk zu reparieren: Mikrofrakturierung, Mosaikplastik und Knorpelzelltransplantation. Allerdings ist die Studienlage hierzu noch ebenso dürftig wie bei dem Federsystem, das sich KineSpring-System nennt. Die minimalinvasiv eingesetzte Entlastungsfeder soll die Belastungen bei Knie-Arthrose reduzieren. Bei uns umstritten, aber in anderen Ländern durchaus mit Erfolg praktiziert, ist die Stammzellentherapie. Es lohnt sich in jedem Fall, den behandelnden Arzt auf mögliche Alternativen zur Totalendoprothese anzusprechen, vor allem, wenn die Arthrose noch nicht zu weit fortgeschritten ist.

Mein Mitautor Peter Herrchen und ich haben am Tegernsee die Idee eines Gesundheitsworkshops im Herbst geboren.

Mein Mitautor Peter Herrchen und ich haben am Tegernsee die Idee eines Gesundheitsworkshops vom 18. bis 20. November 2016  geboren.

Wer Interesse hat, dem sei an dieser Stelle gesagt, dass die geschlossene TEPFIT-Facebook-Gruppe gern Mitglieder aufnimmt und derzeit ein Treffen plant: Wir organisieren gerade in Erding (ganz in der Nähe der Erdinger Therme!) einen Gesundheitsworkshop mit vier Programmpunkten am Samstag, 19. November, nämlich Fascial Training, Cross Shaping, Vortrag von Dr. Christian Fulghum, endogap-Klinik Garmisch-Partenkirchen, und Alexandertechnik.  Dazu gibt es ein kleines Rahmenprogramm für alle diejenigen, die eine längere Anreise haben und übernachten. Wer Interesse hat, melde sich einfach per Mail an TEPFIT – Meeting 2016. Wir senden dann gern das Programm zu, sobald es endgültig steht – und freuen uns auf ein persönliches Kennenlernen!

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