Golfturnier für künstliche Hüften und Kniee 2018 wieder!

12 Titanhüften und drei Knie-TEPs gingen am 14. Mai 2017 über den flachen 9-Loch-Platz des Land- und Golfclubs Werdenfels bei Garmisch-Partenkirchen. Sie bestritten die Premiere des von mir organisierten 1. TEPFIT-Golfturniers für künstliche Hüften und Kniee.

Sonne und gute Laune beim 1. TEPFIT-Golfturnier

Sonne und gute Laune beim 1. TEPFIT-Golfturnier

Das Wetter spielte ebenso mit wie Dr. Christian Fulghum, Chefarzt der endogap-Klinik für Gelenkersatz in Garmisch-Partenkirchen. Sein Heimatclub bietet spektakuläre Blicke zu Alp- und Zugspitze und eine ausgesprochen herzliche Atmosphäre. Mit dabei auch der Vizepräsident Johann Haugg, selbst Doppel-Titanhüften-Träger, selbstverständlich von Dr. Fulghum operiert.

Dr. Christian Fulghum beim schwungvollen Abschlag

Dr. Christian Fulghum beim schwungvollen Abschlag

Auf der Driving Range tummelten sich zur gleichen Zeit einige Anfänger bzw. Golf-Schnupperer, die von Pro Jody Morris den „Healthy Swing“ gezeigt bekamen – eine Variante des Golfspiels, die basierend auf biomechanischen Erkenntnissen besonders gelenk- und rückenschonend ist. Ein wichtiger Punkt: längere Schläger. Ich werde das demnächst auch bei Jody in seinem Club GC Karwendel in Wallgau ausprobieren – und hier berichten.

Ich spielte im Flight mit Dr. Christian Fulghum und seiner Frau Angela außer Konkurrenz mit.

Ich spielte im Flight mit Dr. Christian Fulghum und seiner Frau Angela außer Konkurrenz mit.

2018 wird dieses Turnier als Abschluss in den endofit-Golfkurs der endogap-Klinik integriert und damit zur festen Einrichtung. Wir werden rechtzeitig auf all unseren Kanälen über den Termin informieren. Die Premieren-Teilnehmer jedenfalls waren begeistert – auch über den Preis: Die drei Gewinner mit Hüft-TEPs bekamen unser Buch „Mut zum neuen Knie!“, weil sie tatsächlich diese OP möglicherweise auch noch vor sich haben!

Hinter sich hat Alfred Ploch seine Revisions-OP nach 26 Jahren. Wer unser Buch „Mut zur neuen Hüfte!“ gelesen hat, der kennt auch Golfer Alfred. Inzwischen ist er 71 Jahre alt und hat sich in der endogap seinen alten Hüftkopf austauschen lassen.

Ich besuche unseren Revisions-OP-Alfred in der Reha am Tegernsee.

Die Gehhilfen braucht Alfred eigentlich gar nicht mehr.

Eigentlich hatte er nur hin und wieder Beschwerden, aber die Ärzte rieten doch zum Austausch. Wie gut! Denn was man auf dem Röntgenbild nicht gesehen hat, war die fortgeschrittene Osteolyse, also den Abrieb der Knochenmasse sowohl in der Pfanne als auch im Oberschenkelknochen. Auf dem OP-Tisch hat man also nicht nur den Keramikkopf ausgetauscht, sondern auch noch Zement eingefüllt, um die Knochen zu stabilisieren. Somit hat er nun eine bombig sitzende halb-neue Hüfte-TEP rechts, und sofort war Vollbelastung erlaubt. Lediglich die relativ lange Narbe muss noch verheilen.

Ich besuchte ihn in der Reha in der Medical Park Klinik St. Hubertus in Bad Wiessee am Tegernsee, die er früher als geplant verlassen wird. Eben, weil es ihm schon so gut geht. Ein echter Mutmacher! Und natürlich will er nicht nach drei Monate, wie von Dr. Fulghum empfohlen, sondern schon nach zwei Monaten wieder Golf spielen. Ich werde in Wort und Bild an dieser Stelle berichten….

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1. TEPFIT-Golfturnier am 14. Mai im GC Werdenfels – mit Dr. Christian Fulghum!

An alle Golfer unter meinen Lesern und an diejenigen, die es mal ausprobieren wollen: Am Sonntag, 14. Mai 2017, wird es das erste TEPFIT-Golfturnier über 9 Löcher im Land- und Golfclub Werdenfels bei Garmisch-Partenkirchen geben. Dies ist der Golfclub von Dr. Christian Fulghum, Chefarzt der endogap-Klinik für Gelenkersatz in Garmisch-Partenkirchen. Er bietet seinen Patienten ja schon seit längerem ein sogenanntes endolife-Sportprogramm zum Wiedereinstieg nach der Hüft- (oder Knie-)OP. Just am 13. Mai ist die endolife-Golfwoche beendet. Was liegt da näher, als zum Abschluss ein kleines Turnier für alle TEP-Träger auszuschreiben?

Nach der Runde gibt es ein Mittagessen im gemütlichen Clubhaus.

Nach der Runde gibt es ein gemeinsames Mittagessen im gemütlichen Clubhaus.

Und das Beste: Golflehrer Jody Morris bietet allen Noch-Nicht-Golfern einen Schnupperkurs „Healthy Swing“. Er ist der Pro, der auch bei den endolife-Kursen die Teilnehmer wieder mit einem schonenden Schwung an ihren Lieblingssport heranführt.

Hier die Eckdaten: Das 9-Loch-Turnier startet um 9 Uhr und kostet für Gäste 50 Euro. Darin enthalten ist ein kleines Tee-Geschenk, Mittagessen und Preise. Der Hauptpreis ist ein Aufenthalt in der Moseralm in den Südtiroler Dolomiten am Karersee. Wer unser Buch „Mut zur neuen Hüfte!“ gelesen hat, der kennt die Geschichte von Hotel-Mitbesitzerin Sieglinde Auer. Danke an die Moseralm für die Großzügigkeit! Weitere Preise gibt es in Form von Olivenöl aus den Marken, das ich zusammen mit meinem Mann unter dem Namen Olio Piceno importiere.

Herrlicher Alpenblick für alle Golfer im GC Werdenfels bei Garmisch-Partenkirchen

Herrlicher Alpenblick für alle Golfer im GC Werdenfels bei Garmisch-Partenkirchen

Der Schnupperkurs findet von 10 bis 12 Uhr statt und beinhaltet Leihschläger, Bälle, Driving Range-Gebühr und ein kleines Putt-Turnier. Für die Gewinner gibt es ebenfalls Preise, und das gemeinsame Mittagessen mit den Turnierteilnehmern und Dr. Christian Fulghum ist ebenfalls im Preis inbegriffen. Gute Gelegenheit, um sich mit dem Fachmann und Gleichgesinnten auszutauschen!

Der Platz ist durchweg flach, mit wunderbar altem Baumbestand, und bietet herrliche Ausblicke zu den Bergen – Wettersteinmassiv mit Alp- und Zugspitze. 1929 bereits wurde die 9-Loch-Anlage gegründet und ist damit die viertälteste in Bayern.

Anmeldungen bitte direkt an mich: pr@heidi-rauch.de. Ich maile allen Interessenten gern die Ausschreibung zu – sowohl für das Turnier als auch für den Schnupperkurs. Das Turnier ist auf 30 Teilnehmer begrenzt, der Schnupperkurs auf 8.

Noch etwas dick angezogen, aber die Golfsaison kann beginnen!

Noch etwas dick angezogen, aber die Golfsaison kann beginnen!

Übrigens haben gerade heute meine beiden Titanhüften die Golfsaison 2017 eingeläutet. Zwar in meinem Golfclub München Eichenried noch auf Wintergrüns und damit auf einer verkürzten Runde, aber immerhin! Kaffee und Kuchen mit lieben Golffreunden auf der sonnigen Terrasse ließen schon einen Vorgeschmack auf den bevorstehenden Frühling aufkommen. Endlich wieder Bewegung in wärmerer Luft. Juchhu!

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Bewegte Neujahrsgrüße allen TEP-Trägern!

Liebe Leser dieses Blogs, ich hoffe, Sie sind alle gut ins neue Jahr 2017 „gerutscht“ bzw. nicht gerutscht, sondern sicher gegangen. Und Sie haben das neue Jahr natürlich alle „bewegt“ mit einem schönen Neujahrsspaziergang begonnen, oder?

Viele von Ihnen werden sicher auch Mitglied in unserer TEPFit-Facebook-Gruppe sein und dort Anteil nehmen an den verschiedenen TEP-Schicksalen. Ich selbst lebe ja nun schon über fünf Jahre glücklich mit meinen beiden Hüft-TEPs und bin immer wieder erstaunt zu lesen, wie viele Ängste da herumgeistern. Für mich war das damals gar keine Diskussion: Ich konnte mich nur noch unter Schmerzen bewegen, mein geliebter Golf-Sport war ebensowenig schmerzfrei möglich wie das Skifahren, also musste etwas geschehen! Als ich die Diagnose der fortgeschrittenen beidseitigen Hüft-Arthrose hatte, war ich eher glücklich als entsetzt. Endlich wusste ich zuverlässig, wo das Übel anzupacken ist. Alle Behandlungen vorher waren ja eher eine Achterbahnfahrt der Gefühle, die mich immer unzufriedener mit meiner körperlichen Unzulänglichkeit machte.

Italienischer Morgenspaziergang nach oben

Italienischer Morgenspaziergang nach oben

Meine Recherche-Phase hat ein gutes halbes Jahr gedauert: Diagnose bestätigen, sich umhören (unser Buch „Mut zur neuen Hüfte!“ hätte mir damals gut weiterhelfen können….), erfahrenen Operateur suchen und finden, OP-Termin ausmachen, vorher ambulante Reha zum Fitmachen (Tipp meiner Manualtherapeutin, den ich jederzeit und unbedingt weitergebe!), hinterher stationäre Reha beantragen. Los geht`s! Klar, ist mir kurz vorher etwas mulmig geworden. Aber ein Zurück kam überhaupt nicht in Frage. Ich wollte endlich wieder nach vorn schauen, buchstäblich vorwärts gehen. Und ich habe diese OP als Anstoß, Anschub, Anreiz zur Veränderung gesehen.

Italienischer Morgenspaziergang wieder nach unten

Italienischer Morgenspaziergang wieder nach unten

Diesen Gedanken würde ich gern allen Betroffenen für das Jahr 2017 mitgeben: Eine ernsthafte Erkrankung ist ja immer auch ein Wendepunkt im Leben und kann/sollte eine Chance sein zur Besinnung. Das heißt: Alle Sinne sind geschärft und erspüren, in welcher Hinsicht man möglicherweise Veränderungen im Leben vornehmen möchte/sollte. Es gibt kein „Weiter wie bisher“. Das ist eine Illusion: Der Arzt repariert etwas und dann ist alles wieder heile. Der Körper hat einen Schwachpunkt offenbart und der will beachtet werden. Nicht überprotektiv, aber doch achtsam. „Körper-Pflege“ im ganz wörtlichen Sinn. Das kann jeder anders handhaben. Bei mir ist es eine um einige Reha-Übungen erweiterte tägliche Morgengymnastik, es sind Spaziergänge, bei denen ich viel mehr als früher auf mein harmonisches, abrollendes Gangbild achte, es sind Bürostühle, die aktives Sitzen unterstützen, die Treppe nehmen statt der Rolltreppe uvm.

Es gibt auch Dinge, auf die ich inzwischen verzichte, weil ich mich damit nicht wohl fühle, weil ich sie meinen TEPs nicht zumuten will und weil ich sie schlicht „hinter mir“ gelassen habe: Langlauf in festen Loipen z. B. (gern dagegen auf selbst gespurten einsamen Feldwegen), Schlittschuhlaufen (als Kind war ich eine Eis-Prinzessin; alles hat seine Zeit!), Squash spielen (habe ich als Studentin viel gemacht, ist aber sowieso eher aus der Mode), Rodeln (da bin ich einmal so aufs Steißbein gekracht, dass ich nie wieder auf so ein Ding gestiegen bin – und das war lange vor meinen OPs), Autoscooter fahren (das Gebuffe fand ich sowieso immer schrecklich). Muss ja alles nicht sein! Ich bin auch glücklich ohne!

Auch die Adria hat Ebbe und noch mehr "Lauffläche".

Auch die Adria hat Ebbe und noch mehr „Lauffläche“.

Wichtig finde ich zudem, dass man sich die kleinen Glücksmomente bewusst macht, wie z. B. vom Stuhl aufstehen, ohne sich erst am Tisch festzuhalten und eher vorsichtig zu schauen, ob man seine Hüften schmerzfrei in Schwung bringt. Oder einen Sprint zur U-Bahn hinlegen ohne nachzudenken, ob die Hüften das mitmachen. Brustschwimmen mit kräftigen Froschstößen, ohne Probleme Treppen runtergehen etc. etc. Sobald man die Veränderung angenommen und positiv besetzt hat, wird ungeheuer viel Energie freigesetzt für Neues! Die Gedanken kreisen nicht immer nur um die Defizite, sondern können sich nach vorn bewegen – zu neuen Projekten, Ideen. Bei mir sind u. a. die Mutmach-Ratgeber „Mut zur neuen Hüfte!“ und „Mut zum neuen Knie!“ daraus geworden. Der Anstoß zu weiteren Büchern war gegeben! Inzwischen gibt es ein Buch über Olivenöl („Oliven – Eine Liebeserklärung an den Süden“), ein Freundinnen-Roman ist in seiner Endphase, ein Briefroman am Werden, ein historischer Roman in der Schublade.

Ein Glas Rotwein auf das Wohl aller TEP-Träger!

Ein Glas Rotwein auf das Wohl aller TEP-Träger!

Ja, und 2017 steht die Neuauflage von „Mut zur neuen Hüfte!“ an. Mein Mitautor Peter Herrchen und ich sammeln schon Ideen. Ende Januar treffen wir uns wieder und werden einen Zeitplan festlegen. Denn die Exemplare der Erstauflage gehen zur Neige. Danke in diesem Zusammenhang allen Buchkäufern und Empfehlungen! Wir freuen uns immer wieder, dass wir anderen Menschen damit zu mehr angstfreier Lebensqualität verhelfen können! In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern ein bewegtes, schwungvolles und energetisches Jahr 2017!

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Von der Facebook-Gruppe zum realen Treffen

Nachbericht zum 1. TEPFIT-Gesundheitsworkshop mit 40 künstlichen Hüften auf Schloss Aufhausen bei Erding

Direkter und umfangreicher geht Patientenaustausch zum Thema künstliches Hüft- und Kniegelenk kaum: Die über 1.000 Mitglieder der geschlossenen TEPFIT-Facebook-Gruppe helfen sich als Direkt-Betroffene zu jeder Tages- und Nachtzeit gegenseitig. Mit ihren Tipps und Erfahrungen sind sie längst ein wichtiger Ratgeber-Faktor vor und nach der Hüft- oder Knie-OP geworden.

Geschätzte 40 künstliche Hüften im Rittersaal von Schloss Aufhausen!

Geschätzte 40 künstliche Hüften im Rittersaal von Schloss Aufhausen!

Was liegt da näher, als dem Wunsch nach einem realen Treffen nachzukommen: 27 Teilnehmer mit geschätzten 40 künstlichen Hüften reisten dann auch zum 1. TEPFIT-Gesundheitsworkshop am 19. November 2016 auf Schloss Aufhausen bei Erding, wo ein abwechslungsreiches Programm ihnen viele nützliche Erkenntnisse lieferte.

Zwei Teilnehmern steht die Hüft-OP (möglicherweise) noch bevor, die anderen genießen längst ihre schmerzfreie Beweglichkeit und ihre wiedergewonnene Lebensqualität. Insgesamt sind alle achtsamer mit ihrem Körper geworden und lauschten dementsprechend fasziniert den Ausführungen von Dr. Christian Fulghum, Chefarzt der endogap-Klinik für Gelenkersatz in Garmisch-Partenkirchen, u. a. zur Haltbarkeit der verschiedenen Modelle (u. a. Kurz- und Langschaft) und zur Praktikabilität der unterschiedlichen OP-Techniken (Stichwort: Amis-Methode).

Ein Operateur, der keine Fragen offen lässt: Dr. Christian Fulghum

Ein Operateur, der keine Fragen offen lässt: Dr. Christian Fulghum

Geduldig beantwortete er Fragen und zollte der Facebook-Gruppe höchstes Lob: „Manchmal möchte ich gerade einen Kommentar zu einer Frage eingeben, da hat schon jemand kompetent geantwortet, so dass sich das von selbst erledigt. Vorbildlich!“

Cross Shaping, Alexander-Technik und Fascial Training

Der zweite Referent Dr. Georg Kaupe, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin aus Bonn, hielt ein leidenschaftliches Plädoyer für gesunde Ernährung und tägliche Bewegung. Nach dem Motto des Tages „Fit mit künstlichen Gelenken“ probierten die Teilnehmer denn auch gleich seine Erfindung, den Cross Shaper, aus – eine Abwandlung des Nordic Walkings mit Armstützen und Rädern an den Stöcken.

Alexander-Technik-Lehrerin Monika Krämer demonstriert "richtiges" Sitzen.

Alexander-Technik-Lehrerin Monika Krämer demonstriert „richtiges“ Sitzen.

Etwas ruhiger ging es dann bei der Demonstration der leider eher unbekannten Alexander-Technik zu, deren Ziel es ist, Achtsamkeit für die körperliche Balance bei Alltagsbewegungen zu schulen. Die Münchner Alexander Technik-Lehrerin Monika Krämer zeigte u. a. „richtiges“ Sitzen, Hinsetzen und Aufstehen. Verblüffende Erkenntnis: Man bemüht eigentlich immer zu viele und oft die falschen Muskeln!

Fascial Trainer Andrea Hiemeyer forderte den Teilnehmern viel Mut zur Beweglichkeit ab.

Fascial Trainer Andrea Hiemeyer forderte den Teilnehmern viel Mut zur Beweglichkeit ab.

Zum Schluss forderte der 26-jährige Münchner Fascial Trainer Andreas Hiemeyer noch einmal die Beweglichkeit der Teilnehmer: Auf Yoga-Matten wurden die Muskeln und Faszien aktiviert und gedehnt – mit Hilfe von Blackroll, Mini-Roll, Rubber Band und/oder Golfball! Da waren etliche Ächz- und Stöhnlaute zu hören, und einige merkten, dass sie durchaus noch mehr tun können für ihre Beweglichkeit.

Fazit der Gruppe: Es war ein toller und erfrischender Austausch, der unbedingt wiederholt werden sollte! Stellvertretend für alle hier das Lob von Susanne S.: „Es war sehr schön, informativ, nett, herzlich und noch gaaanz viel mehr. Ich möchte ja keinen unter Druck setzen, aber ich freu mich schon auf das nächste Treffen.“

Die fleißigen Admins der TEPFIT-Facebook-Gruppe: Therese Schreiber, links, Peter Herrchen und Ulrike Steyer

Die fleißigen Admins der TEPFIT-Facebook-Gruppe: Therese Schreiber, links, Peter Herrchen und Ulrike Steyer

Die Organisatoren des Treffens, Heidi Rauch und Peter Herrchen, Autoren der Mutmach-Ratgeber „Mut zur neuen Hüfte!“ und Mut zum neuen Knie!“, ziehen zusammen mit den engagierten Facebook-Administratoren Ulrike Steyer und Therese Schreiber aus der Schweiz ein durchweg positives Feedback: „Ein Operateur zum Anfassen wie Dr. Fulghum, ein kompetenter Orthopäde, eine einfühlsame Bewegungsspezialistin, ein mitreißender Personal Trainer und 27 zufriedene Teilnehmer – das beglückt und motiviert uns für weitere Aktivitäten!“

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TEPFIT-Treffen am 19. November auf Schloss Aufhausen bei Erding

Kurz nach unserem kulinarischen Olivenöl-Erntedankfest auf Schloss Aufhausen (Sonntag, 13. November) geht es gleich weiter mit den Events im schönen Rittersaal: Über 30 TEPFitler treffen sich bei Erding von Freitag, 18., bis Sonntag, 20. November. Hüft- und Knie-Patienten von Jahrgang 1951 bis 1973 treffen sich zu einem hochkarätigen Gesundheitsworkshop. Kurzentschlossene können sich gern noch melden! So eine Möglichkeit zum Austausch unter Betroffenen bietet sich ja nur ganz selten. Einige haben ihre OP schon länger hinter sich, andere haben ihre künstlichen Gelenke erst in diesem Jahr bekommen. Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie sich über ihre wiedergewonnene Beweglichkeit riesig freuen – und ihre Erfahrungen gern weitergeben, ob in der geschlossenen TEPFIT-Facebook-Gruppe oder persönlich.

Das Programm beginnt mit einer anspruchsvollen Übung am Freitagbend: 260 Stufen sind bei der Führung durch die Erdinger Weißbier-Brauerei zu bewältigen! Belohnung danach: bayerische Brotzeit, natürlich mit den Weißbräu-Spezialitäten.

Am Samstag, 19. 11., kommt gleich als Erster einer der wichtigsten Operateure Deutschlands: Dr. Christian Fulghum, Chefarzt der endogap-Klinik für Gelenkersatz in Garmisch-Partenkirchen. Er referiert u. a. über Austausch-OPs und steht gern für sämtliche Fragen zur Verfügung. So auch Orthopäde und Sportmediziner Dr. Georg Kaupe. Er ist der Erfinder einer neuen Outdoor-Sportart, des Cross-Shapings, einer neuen Form des Powerwalkings. Ich bin selber schon sehr gespannt darauf, welche Sportarten in welcher Intensität er den TEP-Trägern empfiehlt.

Bewegung geht überall! Hier meine Yoga-Freundin Stefanie am Strand von Cupra Marittima.

Bewegung geht überall! Hier meine Yoga-Freundin Stefanie am Strand von Cupra Marittima.

Nach einer Mittagspause beim Schloss-Italiener Le Brace geht es mit Fascial Training unter Anleitung von Personal Trainerin Katharina Schaps weiter. Da verwandelt sich der Rittersaal in ein Matten-Meer (bitte Yoga- oder Gymnastik-Matten mitbringen, wenn vorhanden). Und schließlich geht der Tag entspannt mit Alexander-Technik zu Ende. Monika Krämer zeigt, wie wichtig das Bewusstsein für die richtigen Alltagsbewegungen ist. Der Abend klingt im indischen Restaurant Taj in Erding aus. Und alle, die in Erding übernachten, werden am Sonntag sicher noch Europas größte Therme genießen. Wir freuen uns schon riesig auf dieses Wochenende. Natürlich nehmen auch mein Mitautor Peter Herrchen und die FB-Admins Ulrike Steyer aus Berlin und Therese Schreiber aus der Schweiz daran teil.

Ach ja, und als Energiespender gibt es u. a. unseren Olivenblätter-Tee aus unserer Zweitheimat, den gerade von Erdbeben so geplagten Marken. Kaffeetrinker kommen mit echtem italienischen Espresso, den wir von einer örtlichen Kaffeerösterei mitbringen, natürlich ebenfalls auf ihre Kosten! Wer nun noch Lust bekommen hat, dabei zu sein, der melde sich einfach bei autoren@mut-zur-neuen-huefte.de. Denn der Auslöser für all unsere Aktivitäten sind natürlich unsere Mutmach-Ratgeber „Mut zur neuen Hüfte!“ und „Mut zum neuen Knie!“

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern einen bewegungsfreudigen Herbst und Winter!

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Orthopädie-Kongress in Berlin – Kostenloser Arthrose-Patiententag 27. Oktober

Vom 25. bis 28. Oktober 2016 findet in meiner Heimatstadt Berlin der Deutsche Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie, kurz DKOU, statt (Messegelände Süd). Ich bin im Presseverteiler und gebe hier gern einige interessante Informationen weiter. Eine trägt den Titel „Endoprothetik-Patienten in Deutschland sehr gut versorgt / Dennoch gilt: Gelenkerhalt vor Gelenkersatz“ und nennt als Quelle das in diesem Jahr erschienene „Weißbuch Gelenkersatz – Versorgungssituation bei endoprothetischen Hüft- und Knieoperationen in Deutschland“ (Springer Verlag).

Ich zitiere hier auszugsweise: „Die Behandlungsqualität des Hüft- und Kniegelenkersatzes hat in Deutschland ein hohes Niveau erreicht. Die Implantationszahlen waren in den letzten Jahren stabil, werden aber aufgrund des demographischen Wandels künftig ansteigen. Das zeigen aktuelle Daten aus dem soeben erschienenen „Weißbuch Gelenkersatz“. Darin wird deutlich, dass der Gelenkersatz zu den erfolgreichsten chirurgischen Eingriffen gehört: 90 Prozent aller künstlichen Hüft- und Kniegelenke halten länger als 15 Jahre und verhelfen Menschen mit Arthrose zu mehr Lebensqualität. Nach Empfehlung der Experten sollen Endoprothesen jedoch erst zum Einsatz kommen, wenn ein Gelenk wirklich nicht mehr erhalten werden kann. (…)

Rund 370.000 Menschen in Deutschland haben im Jahr 2014 ein neues Hüft- oder Kniegelenk erhalten. (…)  Wie lange ein Kunstgelenk hält, hängt von mehreren Faktoren ab – etwa vom Krankheitsbild des Patienten, den Begleiterkrankungen und der Beanspruchung, aber auch von der Operationstechnik und den Materialien des Implantats. „Für das bestmögliche Ergebnis sollten Patienten ein zertifiziertes Endoprothesenzentrum aufsuchen“, empfiehlt Professor Dr. med. Heiko Reichel, Ärztlicher Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik Ulm am RKU und Kongresspräsident den DKOU 2016. „Diese arbeiten nach höchsten Standards und Qualitätsvorgaben der wissenschaftlich-medizinischen Fachgesellschaften, minimieren so das Risiko für Komplikationen und melden ihre Ergebnisse an das Endoprothesenregister Deutschland EPRD.“

Interessant für Betroffene ist am ehesten der Patiententag am 27. Oktober (18-20.30 Uhr im Großen Saal, Eintritt frei). Es handelt sich um den 8. Arthrosetag unter dem Titel „Schmerzen in den Gelenken“. Infos: http://www.dkou.org. 

Mal müssen die Muskeln auch ausruhen...

Mal müssen die Muskeln auch ausruhen…

Ende August bereits fanden die „Alpbacher Gesundheitsgespräche“ in Tirol statt. Dort machte ein finnischer Orthopäde seinem Ärger Luft (Zitat aus der SZ vom 26. 8. 2016) und sagte, dass er es satt habe, wenn jede Krankheit zur Geschäftsidee wird, und statt Aufklärung nur Lobbyismus blüht. Den Patienten werde immer noch jeder Unsinn angedreht, unnütze Knie-Spiegelungen boomen beispielsweise weiter. „Sie denken vermutlich, dass ich ein wenig frustriert bin“, sagte der Arzt aus Finnland. „Aber das stimmt nicht. Ich bin sehr frustriert.“ Auf die Frage, was er dagegen mache, antwortete er mit einem traditionellen Rezept aus seiner Heimat: „Ich trinke“.

Dies sei an dieser Stelle nicht zur Nachahmung empfohlen. Wohl aber empfehle ich eine gesunde Skepsis und zum wiederholten Mal an dieser Stelle das Einholen einer Zweitmeinung, am besten eines nicht operierenden Orthopäden.

Doppel-Titanhüften-Barfuß-Strandspaziergang am 1. Oktober 2016

Doppel-Titanhüften-Barfuß-Strandspaziergang am 1. Oktober 2016

Leser dieses Blogs können auch gern zu unserem eigenen Gesundheitsworkshop am 19. November auf Schloss Aufhausen bei Erding kommen. Eine e-mail an autoren@mut-zur-neuen-huefte.de genügt. Peter Herrchen oder ich mailen Ihnen gern das Programm und die Anmelde-Unterlagen zu. Es sind nur noch wenige Plätze frei. Wir walken zwar nicht barfuß am Strand, aber Cross Shaping (einer von vier Programmpunkten) werden wir bei schönem Wetter auch draußen.

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Zysten im Hüftgelenk und Kräftigung hilft bei Meniskusbeschwerden

In meinem Bekannten- und Freundeskreis bin ich längst zur Anlaufstelle für alle Hüft- und Knie-Probleme avanciert. Meist macht „Frau Doktor Rauch“ Mut, gibt Tipps aus eigener Erfahrung oder verweist auf unsere rege TEPFIT-Facebook-Gruppe, in der sich die Mitglieder erstaunlich oft wirklich gegenseitig helfen. Manchmal ist es „nur“ Zuspruch, oft aber auch durch langes Leid erworbenes Fachwissen, das man weitergeben kann.

Nun aber ist ein Problem an mich herangetragen worden, das ich sofort an unseren Fachmann Dr. Christian Fulghum, Chefarzt an der endogap-Klinik in Garmisch-Partenkirchen, weitergereicht habe: Zysten im Hüftgelenk, die seit 15 Jahren in unregelmäßigen Abständen Beschwerden verursachen, die für kurze Zeit auch wieder verschwinden können. Ich selbst hatte bei meinen OPs sogenannte Geröllzysten, die den Knochen bereits erheblich angegriffen hatten. Aber der Fall meiner einige Jahre jüngeren Bekannten liegt deutlich anders. Meine Frage beantwortete Dr. Fulghum, den man übrigens am 19. November bei unserem TEPFIT-Workshop in Erding persönlich treffen kann, folgendermaßen:

„Zysten im Hüftgelenk: Sind meist, wie bei Ihnen, Geröllzysten, als Zeichen der Überlastung des Knochens bei fehlendem Knorpelüberzug. In diesem Fall wohl eher Zysten im Sinne eines Ganglions, also eine Aussackung der Gelenkkapsel, mit gelartiger Flüssigkeit gefüllt. Die können auch vergehen oder sich „abreiben“. Gibt es auch z. B. am Handgelenk. Machen kann man da wenig, denn operativ entfernen ist nicht sinnvoll (weil sie immer wieder kommen) und konservativ hat man kaum eine Handhabe. Eine Spritzentherapie ist ebenfalls wenig Erfolg versprechend. Ursache vielschichtig, Arthrose/Bindegewebsschwäche/Reizerguss ….

Eine TEP wäre nur dann zu erwägen, wenn auch der Knorpel schwer angegriffen ist. Dazu müsste man das MRT ansehen. Sonst ist eine entzündungshemmende Therapie (NSAR, d. h. nichtsteroidale Antirheumatika, o. ä.) zu erwägen.“

Mehr Kraft fürs Knie

Dann hat mir meine liebe Mama etwas aus dem „Berliner Tagesspiegel“ zum Thema Meniskusschaden ausgeschnitten, weil sich das ja ein wenig bei mir anbahnt. In dieser Tageszeitung gibt es die sympathische Rubrik des Dr. Hartmut Wewetzer, der nach guten Nachrichten in der Medizin fahndet. In der Ausgabe vom 7. August 2016 heißt sein Thema: Meniskus ohne Operation behandeln, Überschrift: „Mehr Kraft fürs Knie“.

Die Chirurgin Nina Jullum Kise vom Martina-Hansens-Hospital im norwegischen Sandvika und ihr Team verglichen den Erfolg einer teilweisen Meniskus-Entfernung mit dem einer Übungstherapie. Die 140 Teilnehmer der Studie waren im Mittel knapp 50 Jahre alt, hatten einen rissigen Innenmeniskus, ansonsten keine großen Verschleißzeichen am Kniegelenk und seit mindestens zwei Monaten Beschwerden. Sie wurden entweder operiert oder bekamen ein 12-wöchiges Trainingsprogramm verordnet.

Zwischen beiden Gruppen – operiert oder nicht – waren nach zwei Jahren die Unterschiede minimal! Fazit auch einer anderen Studie: Schlüssellocheingriffe am verschlissenen Kniegelenk bringen nur vorübergehend geringe Vorteile. Also: Muskulatur stärken und OP vermeiden! 

Knietrainig Radltour - und danach Erfrischung in einem Gartenlokal.

Knietrainig Radltour – und danach Erfrischung in einem Gartenlokal.

Zum Schluss ein aufmunterndes Zitat aus dem wunderbaren Buch von André Heller „Das Buch vom Süden“. Da antwortet dem Kind und Ich-Erzähler Julian ein Graf auf die Frage nach dessen Befindlichkeit: „Mein Lieber, ich durchleide gerade das metallene Zeitalter: die Haare Silber, die Zähne Gold, die Füße Blei.“ Da dieses Zitat in den 50er Jahren fiel, wäre aktuell zu ergänzen: die Hüften aus Titan, aber ohne Leiden!

Meine aktuelle Parallel-Lektüre: sehr zu empfehlen!

Meine aktuelle Parallel-Lektüre: sehr zu empfehlen!

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